Miniphänomenta
Spannende Experimente auf dem Schulflur
Direkt nach den Sommerferien stürzten sich die Schüler der Friedrich-Fröbel-Schule mit Feuereifer in die wunderbare Welt der Physik. An 20 Experimentierstationen der Miniphänomenta konnten die kleinen Forscher auch in den Pausen ausprobieren, staunen, rätseln und nach eigenen Lösungen suchen.
Der Ballon, der in der Luft schwebt, Plastikrohre, mit denen man Musik machen kann oder das schwingende Pendel – dies und mehr galt es zu entdecken. Parallel zum Experimentieren auf dem Schulflur wurden in den Klassen einzelne Stationen ausprobiert, Vermutungen geäußert und diskutiert. Eltern und Geschwister konnten an einem Nachmittag mitforschen und mitdiskutieren.
Einzelne Stationen werden nachgebaut, damit die Schüler weiterhin Anlass zum Forschen und Diskutieren haben. Ziel dieser Aktion ist es, Kinder für Naturwissenschaften und Technik zubegeistern, Interesse und Forschergeist zu wecken. Die Uni Flensburg entwickelte diese Miniphänomenta mit dem Ziel, schon Kinder in der Grundschule auf physikalische Aufgaben vorzubereiten, da es ein erhebliches Defizit an technisch ausgebildetem Nachwuchs in verschiedenen Berufsgruppen gibt.
Ermöglicht und finanziert wurde das Projekt durch die Landesvereinigung der Arbeitgeberverbände NRW, wobei sich derArbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Rhein-Wupper auf die besondere Förderung der MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) an Grundschulen konzentriert.
Zum Glück haben viele Eltern während der Ausstellung tatkräftig mitgeholfen.
Die Phänomenta ist eine Ausstellung, die alle Schulen buchen können. Sie besteht aus Experimenten, die sich mit Wärme, Luft, Wasser, Sehen und Hören auseinandersetzen. Alle Kinder der Schule beteiligten sich zwei Wochen jeden Tag eine Stunde an diesem Projekt. Unsere Lehrerin Frau Fricke holte im Sachunterricht einen Versuch ins Klassenzimmer, um ihn auszuprobieren. Danach sollten wir unsere Beobachtung und Begründung in unser Mini -phänomenta-Heft schreiben.
Es gab zusätzlich einen Experimentiernachmittag in der Schule, an dem alle Kinder mit ihren Eltern und Geschwistern teilnehmen konnten. Die Stationen der Versuche standen in den Fluren des Schulgebäudes. Im offenen Anfang und in den Pausen konnten die Schüler die Experimente ausprobieren. In den Pausen passten Eltern auf, dass die Stationen nicht beschädigt wurden. Jede Station hatte einen Namen z.B. Galileibahn, Phasenpendel oder der blinde Fleck.
Jule, Klasse 4c
Wir hatten in der Friedrich-Fröbel-Schule ein neues Projekt: Die Miniphänomenta. Es waren viele Experimente in der Schule. Jeden Tag nahmen wir uns eine Station mit in die Klasse. Der Sinn daran war, dass wir die physikalischen Gesetze kennen lernen. Jedes Kind durfte seine Ideen in der Klasse äußern. Wenn wir die Experimente erforscht hatten, schrieben wir in ein Forscherheft. Wir haben für jede Station eine Überschrift ausgedacht, unsere Beobachtungen und eine Erklärung aufgeschrieben. Außerdem haben wir eine Zeichnung gemacht. Auch die Eltern konnten nachmittags die Experimente ausprobieren. Es war ein interessantes und spaßiges Projekt.
Momo, Klasse 4c
Die Miniphänomenta ging vom 31.08.-10.09.2010. Wir durften in den Pausen an den Stationen verschiedene Miniphänomene erforschen.
Auch holte unsere Lehrerin jeden Tag eine Station in die Klasse. Diese Station mussten wir dann in unser Forschertagebuch malen und dazu etwas Passendes schreiben, jedes Mal in der Reihenfolge:
1. Ich beschreibe, 2. ich vermute, 3. ich beobachte , 4. ich erkläre.
Jeder durfte auch seiner Station einen Namen geben. Es waren insgesamt zwanzig Stationen in der Friedrich- Fröbel- Schule ausgestellt. Wir durften an einem Nachmittag auch mit unseren Eltern die Stationen angucken und mit ihnen ausprobieren.
Meine Lieblingsstation hieß: Die Kugelbahn. Sie besteht aus einer Kiste mit Loch. Ein Brett führt schräg ins Loch. Auf dem Brett liegen Klötze und eine Kugel. Es liegt ein Zettel bei, auf dem steht „Baue den langsamsten Kugelweg.“.Ich habe zuerst vermutet, dass die Kugel nicht immer ins Loch fällt. Im Zickzack ist sie am langsamsten gerollt, und sie fällt nicht immer ins Loch, habe ich beobachtet. Ich erkläre mir die unterschiedliche Schnelligkeit der Kugel so: Wenn die Kugel gegen Klötze stößt,ist sie langsamer,weil der Stoß die Kugel aufhält. Wenn die Kugel keinen Schwung hat, kommt sie nicht ins Loch.
Ich möchte, dass die Miniphänomenta noch einmal in unserer Schule stattfindet und auf anderen Schulen auch. Sie war eine schöne Abwechslung, man konnte etwas Anderes lernen, außer Schulfächern. Ich fand die Experimente schön , weil ich frei entscheiden konnte, Spaß hatte und etwas gelernt habe.
Paul Göde, Klasse 4b
Die Miniphänomenta begann am 31.08. und endete am 10.09. Alle Schüler der Fröbelschule konnten in den ersten und zweiten Pausen auf dem Schulflur (oben und unten) sein und an vielen verschiedenen Stationen selber experimentieren.
An einem Nachmittag konnten Schüler von 14:00 bis 16:00 Ur auch mal mit ihren Eltern gemeinsam Versuche durchführen.
Eine Station wurde pro Tag in den Klassen besprochen und erklärt. Danach konnten die Kinder die Beobachtungen dieser Station in ihr Forschertagebuch schreiben. Sie durften dazu auch malen und dem Versuch einen Namen geben.
Mein Lieblingsstation war: "Der Wasserstein"
Ich beschreibe: Ein Stein hängt mit einem Seil an einer Federwaage. Darunter ist eine Schüssel voller Wasser.
Ich vermute: Wenn ich den Stein in das Wasser lege, ist er schwerer als wenn er nicht im Wasser liegt.
Ich beobachte: Meine Vermutung stimmt nicht. Denn wenn ich den Stein ins Wasser lege, dann ist er leichter.
Ich erkläre: Wenn ich jemanden hochheben müsste, ist das leichter im Wasser als außerhalb. Das Wasser drückt die Person hoch.
Es gab noch 20 andere Stationen. Diese war aber meine Liebligsstation, weil sie sehr interessant und lehrreich war.
Ich möchte, dass die Miniphänomenta noch mal an die Friedrich-Fröbel-Schule kommt, weil sie Spaß gemacht hat und ich viele neue Beobachtungen machen konnte.
Lena, Klasse 4b



