Informationen zum Thema Corona

Sehr geehrte liebe Eltern,

vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen erhalten Sie zum Umgang mit dem Corona-Virus im Schulbereich und zu eventuell geplanten Schulfahrten in mögliche Risikogebiete nachfolgende Informationen. Der Text basiert auf einem Schreiben des Schulministeriums NRW an die Schulleitungen:

  1. Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz

Das Corona-Virus (Sars-CoV-2) führt zu einer Infektionskrankheit (Covid-19), die Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz auslösen kann. Die Anordnung derartiger Maßnahmen erfolgt durch die Gesundheitsämter. Auch Schulen können betroffen sein, weil die zuständigen Gesundheitsbehörden die Befugnis zur Schließung von Gemeinschaftseinrichtungen haben. Eine solche Schließung gilt grundsätzlich nicht nur für die zu betreuenden Personen, sondern auch für alle dort Tätigen (z.B. Lehrkräfte).

  1. Zuständigkeit für Schutzmaßnahmen

Die Bekämpfung der Verbreitung des Corona-Virus liegt also in der Zuständigkeit der Gesundheitsbehörden unter der Aufsicht des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Das NRW-Gesundheitsministerium steht in ständigem Kontakt zur Bundesebene, zu anderen Bundesländern und orientiert sich an den Risikobewertungen und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI).

Das RKI in Berlin beobachtet und bewertet die Lage stetig und ist bundesweit die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Corona-Virus. Von dort aus werden Maßnahmen bundesweit koordiniert.

Grundsätzlich haben auch Schulleitungen im Einzelfall die Befugnis, Schülerinnen und Schüler vom Unterricht auszuschließen, wenn von ihnen eine Gesundheitsgefahr ausgeht (§ 54 Absatz 4 SchulG). Dies gilt auch für Lehrkräfte. Sämtliche derartigen Maßnahmen sind mit der Schulaufsichtsbehörde abzustimmen.

  1. Fernbleiben vom Unterricht

Sofern eine Schule nicht von den zuständigen Gesundheitsbehörden geschlossen wurde, besteht grundsätzlich Schulpflicht. Ist eine Schülerin oder ein Schüler durch Krankheit oder aus anderen nicht vorhersehbaren Gründen verhindert, die Schule zu besuchen, so benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen schriftlich den Grund für das Schulversäumnis mit.

  1. Verhalten bei Auftreten von Krankheitssymptomen

Nach den Hinweisen des NRW-Gesundheitsministeriums sollen Menschen, die zurzeit grippeähnliche Symptome aufweisen, ihren Hausarzt beziehungsweise eine Notarztpraxis kontaktieren, um die weitere Vorgehensweise abzuklären. Wegen der Ansteckungsgefahr soll die Kontaktaufnahme zunächst telefonisch erfolgen.

  1. Informationen zum Corona-Virus, Bürgertelefon

Das RKI hat auf seiner Internetseite eine Vielzahl von Informationen für Fachleute, aber auch die allgemeine Bevölkerung veröffentlicht. Auch die Gesundheitsministerien der Länder und des Bundes halten auf Ihren Internetseiten Informationen bereit. Bitte informieren Sie sich dort entsprechend, die Schulen sind nicht befugt, Beratungen zu erteilen. Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus ein Bürgertelefon zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet.

  1. Hygienemaßnahmen

Grundsätzlich verweisen wir noch einmal auf die Informationsangebote des RKI und der Gesundheitsbehörden.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

  1. Durchführung von Schulfahrten in Risikogebiete

Schulfahrten sind Schulveranstaltungen. Sie werden grundsätzlich im Klassenverband bzw. im Kursverband durchgeführt. Schülerinnen und Schüler sind zur Teilnahme verpflichtet. Die Entscheidung über eine Absage einer Klassenfahrt liegt in der Verantwortung der Schulleitung. Wenn die Schulfahrt von der Schule abgesagt wird, werden die Kosten erstattet. Wenn Eltern aus Sorge um ihr Kind die Teilnahme absagen, tragen sie den möglichen finanziellen Schaden selbst.

  1. Entscheidungsgrundlage für Absage von Schulfahrten:

Wir empfehlen, dass sich die Schulen vor Reiseantritt sorgfältig mit Hilfe der Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sowie auf der Internetseite des Robert-Koch-Institutes (RKI) informieren.

Ergänzende Hinweise durch die Schulleitung:

Die Lehrkräfte werden in den Klassen die Kinder in altersgemäß geeigneter Weise über die Krankheit und über allgemeine gesundheitliche Hygienemaßnamen informieren. Im Unterricht, speziell im Sportunterricht, werden solange die Krankheitswelle (Grippe, Corona) anhält, Spiel- und Aktionsformen mit unmittelbarem Körperkontakt reduziert. Auch wenn wir höflich und herzlich miteinander umgehen wollen, halten wir in nächster Zeit ein wenig Abstand untereinander. Hygiene im Klassenraum und in der Schule ist eine Gemeinschaftsaufgabe, an der wir alle mitwirken.

Wir wollen uns besonnen und gut vorbereitet verhalten, aber jede Panik vermeiden, um insbesondere unsere jungen Kinder vor unnötiger Angst zu bewahren.